Blog
Vertiefungen zu Themen, die in den Ratgebern zu kurz kommen: typische Fehler in Bescheiden, schwierige Abgrenzungen und die Punkte, an denen Verfahren regelmäßig kippen.
Alle Beiträge
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Befundberichte, die wirken: was Ärzte fürs Versorgungsamt schreiben sollten
Warum normale Arztbriefe im GdB-Verfahren wenig bringen und welche vier Fragen ein Bericht beantworten sollte.
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Schwerbehinderung im Bewerbungsgespräch: sagen oder nicht?
Rechtlich klar, taktisch eine Abwägung: wann die Angabe hilft und wann sie nichts bringt.
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Akteneinsicht: was Ihr Bescheid verschweigt
Die versorgungsärztliche Stellungnahme anfordern und daraus einen tragfähigen Widerspruch bauen.
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Die drei häufigsten Fehler bei der Gesamt-GdB-Bildung
Warum die meisten Bescheide nicht an der Rechenmethode scheitern, sondern an fehlenden Befunden.
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Heilungsbewährung: warum der GdB nach fünf Jahren sinkt
Der Absturz von 50 auf 20 kommt für viele überraschend, ist aber im System angelegt.
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Merkzeichen G: woran die Anerkennung meistens scheitert
Nicht an den Voraussetzungen, sondern an der Aktenlage. Was in einem Befundbericht stehen muss.
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Die Nachprüfung: wenn das Versorgungsamt von selbst Post schickt
Ablauf, Fristen und die Anhörung, die viele ungenutzt verstreichen lassen.
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GdB und Steuererklärung: die fünf häufigsten Fehler
Pauschbetrag vergessen, Fahrtkosten übersehen, rückwirkende Jahre verschenkt.
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Ausweis abgelaufen: was jetzt gilt und was nicht
Warum manche Stellen weiter zahlen und andere abwinken, und wie Sie die Lücke überbrücken.
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Warum es keinen GdB von 45 gibt
Die Zehnerregel, das falsche Prozentzeichen und was beides für Ihren Bescheid bedeutet.
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Von 40 auf 50: was diese zehn Punkte wirklich ausmachen
Die umkämpfteste Grenze im Schwerbehindertenrecht und die drei Muster, an denen der Sprung scheitert.
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Die Reform der Pauschbeträge 2021: was sich geändert hat
Verdopplung der Beträge, Wegfall der Zusatzbedingungen und die neue Fahrtkostenpauschale.
Worüber wir hier schreiben
Was hier steht, ist Praxiswissen aus laufenden Verfahren, keine Nachrichtenlage. Die Ratgeber auf GdBL erklären die Regeln: welcher Wert für welche Erkrankung üblich ist, welches Merkzeichen was bedeutet, welche Frist wann läuft. Im Blog geht es um die Stellen dazwischen. Um Bescheide, die formal richtig und trotzdem angreifbar sind. Um Begriffe wie soziale Anpassungsschwierigkeiten oder erhebliche Einschnitte in der Lebensführung, an denen sich ganze Verfahren entscheiden. Und um Fehler, die sich vermeiden lassen, wenn man sie vorher kennt.
Die Beiträge entstehen meistens aus Fragen, die uns immer wieder begegnen, oder aus Mustern, die in Widerspruchsverfahren auffällig oft auftauchen. Sie sind keine Nachrichten, sondern Erklärstücke, und deshalb bleiben sie auch nach Jahren nutzbar. Ändert sich die Rechtslage an einer Stelle, aktualisieren wir den Text und ziehen das Datum nach, statt einen neuen Beitrag zu schreiben.
Wie die Beiträge zusammenhängen
Drei Themenstränge ziehen sich durch. Der erste betrifft die Bewertung selbst: warum Einzelwerte nicht addiert werden, warum es keine Zwischenwerte gibt und warum zehn Punkte an der falschen Stelle wenig, an der richtigen aber alles bedeuten. Der zweite dreht sich um Beweisführung: was in einem Befundbericht stehen muss, wie Sie an Ihre Verwaltungsakte kommen und warum die versorgungsärztliche Stellungnahme das wichtigste Dokument im ganzen Verfahren ist. Der dritte betrifft den Alltag mit dem festgestellten Grad: Steuererklärung, abgelaufene Ausweise, Nachprüfungen und die Frage, ob man im Bewerbungsgespräch etwas sagt.
Wer neu im Thema ist, liest am besten zuerst die Beiträge zur Bewertung und danach die zur Beweisführung. Der Grund ist einfach: Erst wenn man weiß, wonach das Amt sucht, kann man dafür sorgen, dass es in der Akte auch zu finden ist. Wer dagegen schon einen Bescheid in der Hand hält und ihn für zu niedrig hält, springt direkt zur Akteneinsicht und zu den häufigsten Fehlern bei der Gesamtbildung.
Was Sie hier nicht finden
Kommentare gibt es nicht, und Einzelfälle besprechen wir auch im Blog nicht. Das ist keine Unfreundlichkeit, sondern eine rechtliche Grenze: Beratung im Einzelfall dürfen nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur bestimmte Stellen leisten. Wenn Sie nach dem Lesen merken, dass Sie jemanden brauchen, der in Ihre Unterlagen schaut, führt der Weg zu einem Sozialverband, zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung oder zu einer Fachanwältin für Sozialrecht. Adressen und eine Einordnung, wer wofür zuständig ist und was das kostet, stehen unter Beratungsstellen.
Ebenso wenig finden Sie hier Versprechen. Sätze wie mit dieser Diagnose bekommen Sie sicher einen GdB von 50 kursieren im Netz reichlich und sind schlicht falsch. Entschieden wird immer im Einzelfall, auf Grundlage der ärztlichen Befunde, und zwar ausschließlich vom Versorgungsamt.
Hinweis: Die Inhalte auf GdBL dienen der allgemeinen Information. Sie stellen weder eine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes noch eine medizinische Beratung dar. Über den Grad der Behinderung entscheidet ausschließlich das zuständige Versorgungsamt auf Grundlage der ärztlichen Befunde im Einzelfall.